Vortrag - Rotary und Lions Clubs in Nürnberg: TIAD - Vernetzung eines deutsch-türkischen Unternehmerverbandes

TIAD - Vernetzung eines deutsch-türkischen Unternehmerverbandes

Emre Hizli hat in seiner Funktion als Rechtsanwalt und damaliger Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Unternehmerverbandes in der Europäischen Metropolregion Nürnberg, kurz TIAD (Informationen zu dem Verband unter www.tiad.de / Vorsitzendentätigkeit von Januar 2010 bis Mai 2015), zahlreiche Vorträge im Bereich und zur Förderung gerade der deutsch-türkischen Beziehungen und Wirtschaft gehalten. So hielt er etwa Vorträge zur Vernetzung des deutsch-türkischen Unternehmerverbandes TIAD in den Rotary Clubs Nürnberg-Kaiserburg (2013) und Nürnberger Land (2014), zuletzt am 05.02.2015 im Lions Club Nürnberg.  

Auszüge aus dem Vortrag:

"A- Soziales Kapital und seine Bedeutung für türkischstämmige Migranten 

Integration ist in aller Munde, die Zielsetzung scheint positiv und eindeutig, doch Versäumnisse in der Integrationspolitik in den vergangenen Jahrzehnten und das Anzweifeln der Integrationsbereitschaft gerade der Türkischstämmigen in Deutschland führt zu negativen Reaktionen und Missverständnisses. Hier ist Aufklärung und Motivation zur gemeinsamen Aufgabenbewältigung gefragt.

Fakt ist, dass den Türkischstämmigen im Vergleich zu den Einheimischen größtenteils der Zugang zu sozialen Netzwerken und Resourcen etwa im Sinne einer gesellschaftlichen Teilhabe allzu oft verwehrt bleibt, gleich welche Seite hierfür die Verantwortung trägt.

Nach meinem Dafürhalten - natürlich auch unter Bezugnahme auf sozialwissenschaftliche Grundlagen - können türkische Migranten weniger soziales Kaptial einsetzen als andere. Die Struktur ihrer sozialen Netzwerke verringert sogar ihre Integrationschancen. Vor diesem Hintergrund stellte ich mir selbst vor 4 Jahren die These auf, dass das soziale Kapital gerade bei den Türken an Bedeutung gewinnt, wenn eine gute Vernetzung hinzutritt. Den Türken fehlte in den letzten 50 Jahren - unabhängig von den Versäumnissen im Hinblick auf die Integrationspolitik auf deutscher Seite - vor allem die gute Vernetzung. Daher engagierte ich mich bei TIAD und übernahm dort den Vorsitz, um meine Überzeugung in die Tat umzusetzen. Ich begann 2010 zunächst ein fundiertes Netz an Kontakten und Kooperationen zu initiieren, um dann die Basis für wertvolle Aktivitäten zum Wohle der Gesamtgesellschaft in der Region zu entwickeln. 

Um mich bzw. den Vorstand des TIAD zu verstehen, bitte ich Sie, sich auch in diesem Zusammenhang an den Satz von Wilhelm von Humboldt zu erinnern, der da sagte:

"Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."

Ich habe den Satz schon mehrfach zitiert, ich werde auch nicht müde, diesen Satz immer wieder zu bringen. Eben in diesem Sinne habe ich ganz besonderen Wert darauf gelegt, gerade als Wirtschaftsverband Verbindungen mit den maßgebenden Stellen in unserer Region einzugehen, Verbindungen, die auf Kontinuität basieren. Denn Kontinuität sorgt nach meinr Auffassung für Zuverlässigkeit, Stabilität und Weitblick. Hierauf sollen sich gerade die Partner des Vereins verlassen können, wenn gemeinsame Planungen und Aktivitäten umgesetzt werden sollen. Es geht um Projekte mit lang anhaltenden, positiven Wirkungen, die die deutsch-türkische Gesellschaft betreffen, vor allem in Fragen der Kultur, Wirtschaft, ja der Integration im weitesten Sinne. Der Verein steht aktuell hinter meinen Überzeugungen, weshalb ich im folgenden auch von "wir" reden möchte.

Wir bestehen darauf, dass es nicht um reine Höflichkeiten, um einzelne Aktivitäten geht , sondern vielmehr um das Gelingen einer deutsch-türkischen Beziehung in unserer Region.  Uns geht es nicht um das Bild eines isolierten, souveränen Individuums. Vielmehr ist die Spannung Individuum – Gemeinschaft im Sinne der Gemeinschaftsbezogenheit und Gemeinschaftsgebundheit der Person aufzulösen, ohne dabei den Eigenwert der Person anzutasten. Die Parter des TIAD kennen diesen Satz, den ich schon oft gebracht habe, aber er ist tiefste Überzeugung ! Liebe Freunde, wir leiten daraus die Verpflichtung eines jeden Menschen ab, sich bestmöglich für die Gemeinschaft einzubringen, natürlich unter Berücksichtigung der eigenen Freiheiten und Rechte.  

B- Netzwerke des TIAD

Gerade deswegen haben wir gehandelt und ich meine, wir haben heute eine Situation geschaffen, auf die wir stolz sein können, weil es auch ein Produkt der immer wieder genannten Visionen im Bereich der Integrationspolitik ist. Wir haben beachtliche Netzwerke geschaffen. Ich persönlich bin überzeugt, dass der türkischen Bevölkerung in den letzten Jahren vor allem die Netzwerke gefehlt haben. Natürlich hat es Vernetzung innerhalb der türkischen Community gegeben, der Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft hat sich aber aus meiner Sicht zu sehr im kulturellen Bereich abgespielt, zu lange wie ich meine. Begegnungen beschränkten sich zu sehr auf die Gastfreundschaft der türkischen Seite mehr im kulinarischen Sinne, dabei können wir heute so Vieles mehr bieten ! TIAD hat jedenfalls im Besonderen sehr aktiv, hier und da vielleicht auch recht offensiv, was ich aber vor dem Hintergrund der heutigen Situation der Globalisierung, des Fachkräfteproblems und des demografischen Wandels mehr als gerechtfertigt sehe, eine Vernetzung regional in der Europäischen Metropolregion, aber auch international mit wichtigen Stellen in der Türkei, denken Sie an die sog. TOBB, dem Verband vor allem der IHKs in der Türkei,  herbeiführen können.

Um welche Netzwerke geht es hier vor Ort ?

1- Die wichtigste Errungenschaft: Kooperationsvereinbarung vom 10.11.2011

Mit Blick auf die Zukunft der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen in der Metropolregion Nürnberg haben wir mit mehreren Kooperationspartnern im Rahmen eines Festaktes am 10.11.2011 (vgl. dazu bei den Aktivitäten Anwerbeabkommen/Wirtschaftstag vom 10.11.2011) eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wobei das Türkische Generalkonsulat und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am 29.02.2012 jeweils den Beitritt zur Kooperation erklärt haben. Diese Vereinbarung ist eine Initiative des TIAD und hat zum Inhalt, sich für die folgenden Ziele durch gemeinsame Projekte einzusetzen:

  1. Erhöhung der jeweiligen Direktinvestitionen in den beiden Partnerländern durch gezielte Akquisition sowie Kommunikation von Rahmenbedingungen und Anlaufstellen für ausländische Investoren
  2. Kommunikation von Notwendigkeit und Vorteilhaftigkeit der Arbeitsmigration sowie von Rahmenbedingungen und Anlaufstellen für Migranten
  3. Kommunikation der Bedeutung von Bildung für Migranten
  4. Etablierung eines regelmäßigen Deutsch-Türkischen Wirtschaftstages in der Europäischen Metropolregion Nürnberg
  5. Etablierung eines freundschaftlich gelebten Miteinanders von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

2- Partner / Ehrenmitgliedschaften 

Kooperationspartner des Vereins sind unter anderem:

- Generalkonsulat der Türkischen Republik in Nürnberg

- Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

- Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Bayern

- Forum Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion Nürnberg

- Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken

- Industrie- und Handelskammer Bayreuth für Oberfranken

- Handwerkskammer für Mittelfranken

- Regierung von Mittelfranken

- Bezirksverband sämtlicher Sparkassen in Mittelfranken

- Bildungscampus der Stadt Nürnberg

Enge Kontakte bestehen zu zahlreichen Gemeinden in der Metropolregion Nürnberg, vor allem zu den Wirtschaftsämtern. Hier ist vor allem die Stadt Nürnberg, mit der bereits viele gemeinsame, auch wichtige Projekte und Analysen vornehmlich über das Amt für Wirtschaft realisiert wurden, zu nennen.

TIAD hat die Möglichkeit der Ehrenmitgliedschaften erst vor 2 Jahren eingeführt und zählt heute schon beachtliche Persönlichkeiten, die Ehrenmitglieder geworden sind. Ehrenmitglieder sind: Dirk von Vopelius (IHK), Prof. Dr. Ziya Aksu, Generalkonsul Asip Kaya, Prof. Dr. Elmar Forster (HWK), Heinrich Mosler (HWK), Ralf Holtzwart (BfA Region Bayern), Dr. Manfred Schmidt (BAMF), Wolfgang Eckart (BZ), Dr. Thomas Bauer (Regierung Mittelfranken)

3- Allianz pro Fachkräfte / Studentennetzwerk

Im Rahmen der sog. Allianz pro Fachkräfte, eines strategischen Bündnises zur Bündelung des Engagements von Partnern zur Fachkräftesicherung in der Metropolregion Nürnberg, haben wir uns mit einem Studierendennetzwerk eingebracht. Das Netzwerk zählt aktuell über 300 türkischstämmige Studierende in der Region, die wir über eine eigene Facebook-Seite erreichen können. Es geht um eine Initiative von TIAD, der den Studierenden, ja unseren Fachkräften der Zukunft die vorhandenen, beachtlichen Strukturen und Kontakte des Vereins zur Verfügung stellen und schon vor dem Abschluss des Studiums, spätestens aber beim Berufseinstieg und bei der Gründung der eigenen Existenz regelrecht Coaching betreiben möchte. Es geht auch um einen internationalen Austausch mit der Türkei, um nur einige Ziele zu nennen. Das Ganze ist kostenfrei für die Studierenden.

4- Gesundheitsnetzwerk und Juristennetzwerk

Gleiches haben wir im Bereich der Gesundheit und der Juristerei getan, wir haben zum einen ein deutsch-türkisches Gesundheitsnetzwerk gegründet, bei dem viele bekannte, türkischstämmige Vertreter der Heilberufe, vor allem Ärzte, zusammen gekommen sind, zum anderen ein deutsch-türkisches Juristennetzwerk geschaffen, bei dem Juristen mitwirken, die vor allem im deutsch-türkischen Rechtsbereich tätig sind. Alle genannten Netzwerke agieren in der Metropolregion Nürnberg, da wir uns zu dieser Region ausdrücklich bekennen. Wir meinen, gerade in diesem Bekenntnis unsere Stärke gefunden zu haben. 

5- Internationaler Unternehmerverband

TIAD geht aber auch über die deutsch-türkische Beziehung hinaus. So haben wir eine Initiative gestartet, die sich „Internationaler Unternehmerverband in der Europäischen Metropolregion Nürnberg“ nennt. Ziel unserer Aktivitäten hier ist vor allem das Engagement für eine Gesamtgesellschaft in unserer Region, die sich zu den unterschiedlichen Herkünften der Menschen im positiven Sinne bekennt und die Internationalität, die Multikulturalität als Bereicherung, ja als die Zukunftschance sieht. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns einbringen, im wirtschaftlichen Bereich ein Netzwerk von UnternehmerInnen in der Metropolregion Nürnberg zu schaffen, das UnternehmerInnen unterschiedlicher Nationalitäten, unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt, um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen, bei der Gründung neuer Unternehmervereine mit den vorhandenen Erfahrungen unterstützend mitzuwirken, über einzelne Ehtnien hinaus gemeinsame Veranstaltungen zu realisieren, gemeinsame Zielsetzungen für die Metropolregion aufzustellen, die Menschen im weitesten Sinne zu vereinen. Dieser Verband wird sich mit den gängigen Themen der ethnischen Ökonomie, der Internationalen Wirtschaft beschäftigen und mit vereinten Kräften besondere Akzente für die Region setzen, wobei wir auch hier gezielt auf lokales Handeln setzen. Das Motto lautet: "Netzwerke schaffen, mit vereinten Kräften in die Zukunft blicken und schreiten...", das gilt vor allem für die Fachkräftesicherung, für die Bildung und Weiterbildung der Menschen in unserer Region. 

6- Deutsch-Türkischer Dialogpreis

Anlässlich des Wirtschaftstages verlieh TIAD erstmals den sog. „Deutsch-Türkischen Dialogpreis“ an Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., die sich um die deutsch-türkischen Beziehungen als herausragende Persönlichkeit im Besonderen verdient gemacht hat, gerade auch vor dem Hintergrund ihres außerordentlichen Einsatzes im Rahmen der sog. Türkisch-Deutschen Universität in Beykoz-Istanbul / Türkei. Die Laudatio hielt der Präsident des BAMF, Dr. Manfred Schmidt. 

Weitere Preisträger sind:

Prof. Dr. Heinrich von Pierer, 2013

Dr. Manfred Schmidt, 2014

7- Zukunft der Netzwerke

Jetzt ist es natürlich wichtig, die Strukturen geschaffen zu haben, aber diese  Netzwerke müssen mit Leben gefüllt und vielen, sinnvollen Aktivitäten bereichert werden. Wir haben bereits zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen mit unseren Partnern umgesetzt und sehen uns gemeinsam dazu berufen, unsere wirtschaftliche Zukunft gemeinsam zu gestalten.  Dabei begreifen wir das Thema „Deutsch-Türkische Wirtschaft in unserer Region“ als Verpflichtung eines jeden Menschen, sich bestmöglich in diesem Feld aktiv einzubringen, um den hohen Anforderungen der demografischen Entwicklung in Deutschland unter Berücksichtigung der Integrationslage und der Wirkungen der Globalisierung gerecht zu werden. Daher sehen wir in der Vereinbarung vom 10.11.2012 eben auch vor, dass die Vereinbarung für weitere Institutionen, Einrichtungen und Verbände bzw. Vereine offen ist.  

Wir brauchen in Deutschland immer mehr und dauerhaft qualifizierte Arbeit. Es geht um die Sicherung des Platzes in der Weltwirtschaft und die Sicherung des Wohlstandes. Da ist es unumgänglich, die Qualifikationspotentiale der Menschen in Deutschland, hier in der Metropolregion Nürnberg viel besser zu nutzen als bisher, gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund, deren berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse, ggf. erweitert und verfeinert durch ergänzende Bildungsmaßnahmen, eine große Chance letztlich für uns alle in Deutschland darstellen.

Hier vor Ort gilt es alle nur denkbaren Kräfte dafür zu mobilisieren, in dem so wichtigen Bereich der Bildung im weitesten Sinne Tatkraft und Umsetzungswillen an den Tag zu legen. Hierfür müssen die Multiplikatoren und Berater gewonnen und an sinnvollen Orten platziert werden. Diese müssen in der Lage sein, die Betroffenen zu erreichen, anzusprechen, diese auf dem Weg der Bildung, Weiterbildung, Nachqualifizierung und der Anerkennung von Bildungsabschlüssen kompetent, individuell und Ziel führend zu beraten. 

Wir müssen die Unternehmer bzw. die Betriebe für diese Themen sensibilisieren, in deren eigenem Interesse es sein muss, den eigenen Mitarbeitern den Weg zu mehr Qualifikation aufzuzeigen. 

Wir müssen natürlich vor allem die Ungelernten oder vermeintlich Unqualifizierten erreichen und sie in den genannten Bereichen sensibilisieren. Der Mensch soll mit den Qualifikationen anerkannt und respektiert werden, über die er tatsächlich verfügt. Er soll aber auch einsehen, dass seine im Ausland erworbenen Kenntnisse nicht immer dem deutschen bzw. europäischen Standard entsprechen müssen. Hier muss schleunigst die Bereitschaft entstehen, einen Bildungsabschluss nachzuholen bzw. sich nachzuqualifizieren, wenn auch unter erschwerten Bedingungen.  

Stolz bin ich persönlich auf die erste Preisträgerin des Deutsch-Türkischen Dialogpreises, die maßgebend an dem sog. Paradigmenwechsel mitgewirkt hat. Es ist ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft, die Menschen nicht nur mehr nach ihren Defiziten zu beurteilen, sondern nach ihren Potentialen. Wir haben dafür Frau Prof. Dr. Süssmuth im letzten Jahr unseren herzlichsten Dank ausgesprochen und ihr den besagten Preis verliehen, sie hat so oft mit Ihren Mitteilungen und Darstellungen aus unsere Seele gesprochen.  Es ist bewundernswert, mit welchem Engagement sie sich etwa beim Projekt Deutsch-Türkische Universität in Istanbul bisher als Leiterin des Hochschulkonsortiums, ja als herausragende Managerin des Projektes, als Mentorin einer großen Idee eingebracht haben, mit welchem Einsatz Sie sich persönlich für die deutsch-türkische Beziehung gerade in diesem Bereich schon eingesetzt haben. Allein dieser Umstand war für uns Anlass genug, ihr den besagten Dialogpreis zu verleihen.

Was die Bemühungen im Bereich der Bildung in unserer Region angeht, so denke ich, dass wir da auf einem guten Weg sind. Ein jeder in der Metropolregion Nürnberg sollte erkannt haben, dass Bildung der Weg zum Erfolg ist, nicht nur wirtschaftspolitisch, sondern auch gesellschafts- und integrationspolitisch. Das gibt mir persönlich große Hoffnung für unsere Region...."  

 

 

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